Dienstag, 1. Dezember 2009

Dezemberanfang

Gestern, 30.11. um 5:40 aufgestanden, angezogen, um 6:20 zur StraBa; ab in den Halbtagsjob. Von 7 bis 14 Uhr Zahlen über's Papier geschubst. Dann holte Michael mich ab, wir fuhren in den Shop zum Packen. Um 17 Uhr zur Post, ab nach Haus, mit Kids Hausaufgaben kontrolliert, was zu essen gemacht, ans Laptop gesetzt und neue Artikel eingestellt. Texte und Bilder fertig gemacht, den Geschenkefinder erweitert und weitere Arbeiten am Shop erledigt, um 23:20 ins Bett.
Heute um 5:40 aufgestanden, um 6:20 zur StraBa; ab in den Halbtagsjob. Von 7 bis 14 Uhr Zahlen über's Papier geschubst. Dann holte Michael mich ab, in den Shop zum Packen. Kunden warten schon vor dem Shop auf uns und sind gefrustet, weil die gestern eingestellten Artikel noch zuhaus liegen und ich sie nicht(mit dem Umweg über Straßenbahn und Zweitjob) mit in den Shop genommen habe. Leider wusste ich nicht dass sie kommen und die sehen wollen, sonst hätte ich Michael noch verständnigen können. Zwei weitere Artikel die sie sehen wollten wurden gestern ausgeliefert, aber einer stand davon noch als lieferbar im Onlineshop. Verflixte Warenwirtschaft. Kunden ziehen gefrustet ab, wir arbeiten und packen weiter. Um 16:30 zur Post, damit die Kundenpakete heute noch rausgehen, schnell die 20 KM nach Hause fahren. Es ist kurz vor 17 Uhr und ich sehe meine Kinder gleich zum ersten Mal für heute. Kind zum Abendtermin bringen ist als nächstes angesagt. Die Kunden von vorhin rufen wieder an, wir sind 2 km von zuhause entfernt. Sie wollen ihren Frust loswerden und heute - unbedingt heute noch was kaufen. Dafür haben wir doch sicher Verständnis, sie hatten einen Scheisstag und sind gefrustet.

Dass ein Artikel nicht lieferbar war tut mir Leid. Aber deswegen nochmal 40 KM an dem Abend fahren geht über meine Kräfte. Ich habe seit dem Anruf Wäsche gewaschen, Kinder abgefüttert, Mails abgearbeitet, Fotos gemacht, Bilder bearbeitet, zwischendurch selbst was gegessen, mit verschiedenen (also... ähm mit diversen *nicht* im Sinne von gestorbenen) Kunden telefoniert und jetzt ist es Zeit, den Kleinen ins Bett zu bringen.

Das sind zwei meiner ganz normalen Tage. Vieles geht. Aber nicht alles. Leider. Und man kann nicht zu allem Ja sagen. Ich hoffe, liebe Kunden, ihr habt Verständnis dafür. Wir sind auch nur Menschen.

Danke :o)

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